Nicht alle Makler sind gleich – 5. Kein ordentlicher Auftrag

Tipp 5 : Kein ordentlicher Auftrag

Bewerten Sie Angebote, bei denen der Makler Ihre Immobilie einmal unverbindlich seinen Kunden anbieten will, mit äußerster Vorsicht. Sie müssen nämlich wissen, dass Sie dem Makler damit einen mündlichen Auftrag erteilen.
Dieses Angebot klingt zunächst verlockend, da der Makler eine offensichtlich kostenlose Leistung  anbietet. Tatsächlich wird dann Ihre Immobilie angeboten, meist im Internet und parallel zu Ihrem eigenen Angebot. Möglich ist dann, dass Ihre Immobilie von Ihnen als Eigentümer und verschiedenen Maklern gleichzeitig und gegebenenfalls zu einem unterschiedlichen Preis angeboten wird. Dies verunsichert potenzielle Käufer ungemein. Ein guter Immobilienmakler wird Ihre Immobilie auf der Plattform anbieten, die er für den Verkauf am erfolgsversprechenden hält.
Viele Interessenten gehen dann zu Recht allerlei Fragen durch den Kopf:
    • Muss ich als Käufer dann mehrfach Provision bezahlen?
      Weil verschiedene Makler diese Immobilie in ihren Angeboten haben. Der eine im Internet, der andere in einer Zeitung.
    • Stimmt mit dem Objekt etwas nicht, dass es gleich von mehreren Seiten angeboten
      wird?
    • Ist es in einem so schlechten Zustand, dass der Eigentümer es so schnell es geht los werden möchte?

       

Daher unser Rat:

Entscheiden Sie sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit einem Makler, der sich um alles komplett kümmert! 
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3 Antworten

  1. Anonymous sagt:

    Als ich mir vor mehr als 20 Jahren meine erste Immobilie kaufte, kam ich mit meinem Makler ins Gespräch. -Sie glauben ja nicht, wieviele Leute es gibt, denen man ansieht, dass sie sich die Immobilie eigentlich nicht leisten können, aber gerne jeden Besichtigungstermin wahrnehmen wollen. Das ist zum Hobby mutiert. Sie lieben es, durch fremde Wohnungen und Häuser zu gehen und so zu tun, alsob sie sich das Objekt leisten können. Es sind immer die gleichen Personen am Wochenende.-
    Auch damit müssen Makler auskommen.
    Machen wir uns doch nichts vor, der Kaufpreis ist in der Regel nicht zu drücken, der Verkäufer möchte sein Geld und der Makler die Provision. Wenn die Vorleistungen stimmen, Baupläne, Mietverträge, Grundbuchauszüge, ist die Provision für den Makler gerechtfertigt.
    Steuerlich alles absetzbar.

  2. Andrea Huber sagt:

    Sehr netter Beitrag! Dass ich diese 5 Artikel erst heute gefunden und gelesen habe. Im Prinzip freut ich man immer, wenn man sich das Geld sparen kann und provisionsfrei eine gute Wohnunge kaufen kann. Jedoch wäre es ohne Makler manchmal fast unmöglich. Ein Beispiel aus Wien, wollte man in diesem bekannten Haus von Zaha Hadid wohnen – http://seg.at/de/projekt/11/spittelauer-lande-10-1090-wien – wäre das ohne Vermittlung eine schwierige Aufgabe. Das gilt natürlich auch bei Verträgen zwischen Privaten, wo der Rat eines Experten oft unschätzbar ist.

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