Küchenrenovierung: Immer wieder eine spannende Aufgabe

Ich habe ja bereits im Januar in einem Artikel darüber geschrieben, dass wir umgezogen sind. Da standen natürlich viele Aufgaben an – unter anderem auch die Kücheneinrichtung bzw. -renovierung. Daher habe ich mich genauer mit dem Thema beschäftigt und gebe Ihnen an dieser Stelle einige Tipps, wie Sie Ihre Kochwelt schnell und einfach renovieren können.

Wissen, was man eigentlich will

Das ist eigentlich das A und O, wenn es um das Thema Renovierungsarbeiten geht. Wenn Sie sich nämlich unsicher sind, werden Sie mit dem Ergebnis langfristig nicht wirklich zufrieden sein. Stellen Sie sich zu Beginn zunächst die Frage, ob Sie eine komplett neue Küche wollen oder ob es für Sie reicht, wenn Sie dem alten Modell einen neuen Anstrich verpassen. Anschließend empfehle ich Ihnen, einen Zeitplan aufzustellen. Legen Sie fest, welche Schritte Sie wann durchführen wollen. Ich kann Ihnen versichern, dass dieses Vorgehen Ihnen die Renovierung deutlich erleichtert. Werfen Sie einfach einen Blick in diese Schritt-für-Schritt-Anleitung. Diese kann Ihnen am Anfang hilfreiche Tipps liefern, worauf Sie alles achten müssen.

Wenn Sie ebenfalls gerade umgezogen sind, bleibt einem manchmal gar nichts anderes übrig, als sich mit neuen Möbeln einzudecken. Allerdings ist das nicht immer zwingend notwendig. Manchmal reicht es auch vollkommen aus, die Einrichtung den neuen Gegebenheiten anzupassen. Dafür wird lediglich ein neuer Anstrich der Wände benötigt und anschließend stellen Sie die Möbel neu auf. Wenn Sie auf den einen oder anderen Küchenschrank verzichten können, dann passt auch eine ehemals große Küche in einen nun kleineren Raum. Wichtig: Achten Sie unbedingt auf die Arbeitsplatte! Diese sollte durchgängig sein. Denn Flüssigkeiten und Schmutz können durch noch so kleine Ritzen dringen. Dann haben Sie langfristig keinen Spaß an Ihrer Küche. Ich empfehle daher, sich in diesem Fall eine Arbeitsplatte im Küchenhaus oder Baumarkt individuell zuschneiden zu lassen.

Aus Alt mach Neu: Küchenmöbel optisch aufpeppen

Ihre aktuelle Einrichtung war beim Kauf echt schick, aber mittlerweile entspricht sie nicht mehr Ihrem Geschmack? Das muss nicht heißen, dass Sie sich sofort eine neue Küche besorgen müssen. Es gibt nämlich viele Möglichkeiten, die Optik Ihrer Möbel zu verändern:

  • Anstrich

Das erste, was Besucher in einer Küche sehen, sind die Fronten. Daher ist es immer doppelt ärgerlich, wenn diese nicht mehr so schön aussehen. Dem können Sie aber ganz einfach Abhilfe schaffen – indem Sie die Farbe der Schranktüren abschleifen, anschließend grundieren und zum Schluss neu lackieren. Dieses Vorgehen ist zwar etwas zeitaufwendig, aber Sie werden sehen, dass Sie das Ergebnis überzeugen wird. Ein Vorteil ist, dass die Farbe in der Regel lange hält. Und wenn Ihnen der Anstrich nicht gefällt, können Sie es immer wieder mit anderen Farbtönen versuchen.

  • Folie

Kostengünstiger ist Möbelfolie. Diese gibt es in vielen verschiedenen Farben und mit diversen Mustern. Achten Sie aber unbedingt darauf, sorgfältig zu arbeiten. Wenn Sie das nicht tun, bilden sich Blasen unter der Folie. Das sieht zum einen unschön aus, im schlimmsten Fall „blättert“ die Folie innerhalb kurzer Zeit wieder ab. Eine genaue Anleitung finden Sie übrigens hier.

Kleinigkeiten austauschen

Wenn Sie sowieso gerade dabei sind, Ihre Küche zu renovieren, dann können Sie gleich optische Highlights setzen. Dafür müssen Sie nicht einmal tief in die Tasche greifen. Es reicht beispielsweise schon aus, wenn Sie sich neue Griffe für Ihre Küche besorgen. Suchen Sie sich Modelle aus, die Ihnen gefallen: Es ist egal, ob diese eher nostalgisch oder modern angehaucht sind. Schön ist alles, was Ihnen gefällt!

Eine größere Kleinigkeit wäre der Austausch Ihrer Arbeitsplatte. Viele Menschen unterschätzen, wie viel Raum diese einnimmt und wie viel Sie mit ihr optisch verändern können. Haben Sie beispielsweise eine sehr dunkle Küche, empfiehlt sich eine hellere Arbeitsplatte. Damit setzen Sie nicht nur Akzente, sondern sorgen gleich für schöne Kontraste, die das Gesamtbild direkt auflockern.

Wandfarbe der Raumgröße anpassen

Dieser Punkt ist enorm wichtig. Denn gerade kleinere Räumlichkeiten wirken durch dunkle Farben noch winziger, als sie es eh schon sind. Sie sollten daher die Wandfarben unbedingt richtig nutzen. Hier einige Tipps:

  • Kleine Räume sollten ohne dunkle Farben auskommen.
  • Streifen lassen ein Zimmer länger oder breiter wirken.
  • Weiß lässt Ihre Küche automatisch größer wirken. Arbeiten Sie ruhig mit Akzenten bei den Möbeln, dann wirkt es nicht steril.
  • Stimmen Sie Wände und Böden miteinander ab. Dadurch verschwimmen die Grenzen.

Wenn Sie sich unsicher sind, lassen Sie sich am besten von einem Fachmann Berater. Dieser kann Ihnen im Zweifelsfall sagen, worauf Sie achten müssen.

Bildquelle: Pixabay-User DokayRyan

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