Kaufen oder mieten? Das ist bei Büroimmobilien zu beachten

Das Arbeitsleben ist stressig genug. Umso wichtiger ist es für Unternehmer, auf die Wünsche und Bedürfnisse der Mitarbeiter einzugehen und Ihnen den bestmöglichen Raum zur Entfaltung zu bieten. Die passende Büroimmobilie sorgt sowohl für ein anspruchsvolles Miteinander als auch eine heimelige Atmosphäre. Doch wann sollte sie gekauft, wann lediglich gemietet werden?

Das Unternehmen ist gegründet, schwerwiegende Entscheidungen stehen bevor. Jene beginnen bereits bei der Einrichtung des Offices. Sollen die Büroimmobilien gemietet oder gekauft werden? Zeit ist bei der Suche und Auswahl ein wichtiger Faktor, entscheidet sie doch darüber, wie zügig die Arbeitnehmer zur Tat schreiten und Gewinne maximieren können. Wer sich zu unbedacht in das neue Abenteuer stürzt, wird schon bald eine professionelle Umzugshilfe in Anspruch nehmen müssen, um vermeidbare Fehler auszubügeln. Wir haben uns angesehen, worauf es wirklich ankommt!

Eine Frage der Liquidität

Der Kauf einer Immobilie empfiehlt sich für ein Unternehmen erst, wenn ausreichende Finanzmittel existieren. Selbstverständlich besteht die Chance, einen Kredit aufzunehmen oder Fördermittel für Gewerbeimmobilien zu sichern. Doch die Aussichten sind für Jungunternehmer nicht immer rosig. Je nach Höhe des Betrags können die Zinsen außerdem dafür sorgen, dass letztendlich an den falschen Enden gespart werden muss.

Eben diese Problematik wird auch beim Kauf allgegenwärtig. Der Erwerb einer Immobilie bindet einen Anteil des Firmenvermögens, der abseits des Bürogebäudes möglicherweise sinnvoller genutzt werden könnte. Eine Miete derweil verringert übergangsweise die monatlichen Ausgaben, sorgt gleichzeitig dafür, dass das Unternehmen besser wirtschaften kann. Der Mietbetrag allerdings kommt lediglich dem Vermieter zugute.

Wie steht es um die Geschäftsentwicklung?

Junge Unternehmen profitieren davon, ihre Geschäftsentwicklung im Blick zu behalten. Der Kauf eines Bürogebäudes mag die Mietkosten ausschließen, kann sich auf Dauer jedoch als Hindernis erweisen. Wächst die Firma unerwartet schnell über sich hinaus, verspricht ein gemietetes Office weitaus mehr Flexibilität. Immerhin kann das Unternehmen auf eine weitere Immobilie ausweichen, parallel dazu die Einrichtung von Büro und Produktionsstätten verbessern. Die bis dato gewonnene Erfahrung schlägt sich positiv auf das Arbeitsklima und den Komfort der Mitarbeiter wieder. Besser noch: Ist die Büroimmobilie lediglich gemietet, müssen beim Umzug keine geeigneten Käufer ausfindig gemacht werden.

Steuerliche Aspekte berücksichtigen

Eine gemietete Büroimmobilie bringt durchaus steuerliche Vorteile mit sich. So kann etwa die Mietzahlung als steuerliche Betriebsausgabe geltend gemacht werden. Andersherum lassen sich die Büroräume beim Kauf dem Betriebsvermögen zuordnen, die Kosten anteilig als Werbungskosten abschreiben. Im Zweifelsfall rentiert sich der Termin beim Rechtsexperten. Er kann Jungunternehmer mit Fachwissen auf die vor Ihnen liegenden Aufgaben vorbereiten.

Bildquelle: Pixabay-User Free-Photos

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